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Schlüssel des Lebens
Das Leben gleicht einem Strand, an den der Ozean des Schicksals unermüdlich neue Dinge an deine Seele spült.
Es können neue Menschen sein, denen du begegnest, Worte und Weisheiten, Erlebnisse, Gedanken.
Wie Muscheln liegen sie an deinem Strand. Warten darauf von dir gefunden zu werden.
Manche bleiben dort lange liegen, andere werden von der nächsten Flut zurückgezogen ins Meer, waren nur kurze Besucher.
Nur wer sie aufsammelt und ihre Schönheit, ihre Wahrheit und Struktur im hellen Licht betrachtet,
dem erzählen sie ihrer Geschichte von der Reise durch das tiefe Meer.
Du musst sie nicht besitzen, das gleicht einem hoffnungslosen Kampf gegen die Urgewalt des Meeres -
trage ihre Geschichten nur tief in deinem Herzen.
Sie können der Schlüssel sein für die Geheimnisse des Lebens, für die Schatzkisten an deinem Strand, oder sind es selbst.
Habe also keine Angst vor einer rauen, stürmischen, und bewegten See.
Sie wird dir mehr Muscheln an den Strand spülen, als ein ewig flaches Meer bei Sonnenschein.
Genieße die sonnigen Stunden bei Ebbe und sei tapfer bei Sturm und hohen Wellen.
Das Bild des Sandes an deinem Strand ist vergänglich und jeden Tag neu.
Gezeichnet von den Menschen und bereinigt von der Flut.
Besuche auch andere Strände, an denen der Wind das Meer aus einer anderen Richtung an das Ufer treibt.
Vertraue auf dein Gefühl welche Muschel dir gefällt.
Aber nimm dir auf jeden Fall die Zeit, die Muscheln zu betrachten.
Halte sie in die Sonne und schenk ihrem Rauschen dein Ohr.
von Hanns Kronenberg
Quelle Gedichtearten.de
Frühlingsabend
Es ruht der See. Kein Lüftchen regt sich, und kein Wellenschlag kräuselt das stille Wasser. Friedlich ziehen ein paar Stockenten ihre Bahnen. Die Vögel lassen ihre Weisen ausklingen, und die Nacht verweilt noch ein wenig unter den Kerzen der Kastanie. Gänseblümchen und Löwenzahn sind nebeneinander eingenickt. Eine handvoll verrückter Maikäfer umschwirrt das fahle Licht der Straßenlaterne, und in der Ferne weint ein einsamer Hund seinen Kummer in die Abendstille. Lautlos machen sich ein paar Wolken breit, als müssten sie der Nacht behilflich sein, den Himmel zu verdunkeln.
von Annegret Kronenberg
Quelle Gedichtegarten.de

Mondnacht
Es war, als hätt' der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müßt'.
Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff
(1788-1857)
Frühling
Keine Macht der Welt
kann ihn aufhalten,
kein Mensch sich
ihm entziehen,
er ist einfach da.
Man sieht ihn, riecht ihn,
hört ihn, fühlt ihn,
ja, man lebt ihn sogar.
von Annegret Kronenberg
Quelle Gedichtegarten.de
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Ostergedicht
Die Sonne geht im Osten auf, der Osterhas` beginnt den Lauf. Um seinen Korb voll Eier sitzen drei Häslein, die die Ohren spitzen.
Der Osterhas` bringt just ein Ei - da fliegt ein Schmetterling herbei. Dahinter strahlt das blaue Meer mit Sandstrand vorne und umher.
Der Osterhas` ist eben fertig - das Kurtchen auch schon gegenwärtig! Nesthäkchen findet - eins, zwei, drei, ein rot`, ein blau`, ein lila Ei.
Ein Ei in jedem Blumenkelche! Seht, seht, selbst hier, selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein schlief Kurtchen auf der Wiese ein. Die Glocken läuten bim, bam, baum und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei, wir tanzen mit unsern Hasen umfasst, zwei und zwei, auf schönem, grünen Rasen.
von Christian Morgenstern
Ich wünsche allen Spaclern ein
Frohes Osterfest
  
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Nun ist der schöne Urlaub in Marokko wieder vorbei.
Der Abschied von einer wunderbaren und gastfreundlichen Familie,
mit der wir seit Jahren befreundet sind, ist uns sehr schwer gefallen.
Durch die Familie, haben wir Marrakesch und viele schöne Orte kennen gelernt.
Es ist ein eimaliges Land, dass aber auch voller Gegensätze ist.
Viele Eindrücke und Erinnerungen werden haften bleiben.
Danke bis zum Wiedersehen (chukran besslama)
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Mein Herz atmet Liebe
Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied.
Franz Werfel
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Nun ist es wieder so weit.
Karneval-Fastnacht oder Fasching, bezeichnet man als fünfte Jahreszeit.
Es ist ein alter Brauch.
Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumende Lebensfreude bis Aschermittwoch.
Mit dem Weiberfastnacht, beginnt der Straßenkarneval.
Es ist an diesem Tag Brauch, das Frauen den Männern die Krawatte als Symbol der männlichen Macht abschneiden, so dass die Männer nur noch mit einem Krawattenstumpf herumlaufen,wofür sie mit einem Bützchen (Küsschen)entschädigt werden.
In den Karnevalshochburgen ist Rosenmontag der Höhepunkt.
Karnevalsdienstag ist dann um 24 Uhr die Nubbelverbrennung.
Der Nubbel ist eine Puppe aus Stroh und Stoff.
Der Nubbel hängt wärend der Karnevalstage über der Kneipentüre oder aus dem Fenster.
Seinen großen Auftritt hat er Karnevalsdienstag, wenn er unter großen Wehklagen
zu Grabe getragen wird.
Er muß für alle Sünden büßen, die während der tollen Tage begangen wurden und wird unter großem Wehklagen, Beschimpfungen und dem Singen von fröhlichen Karnevalsliedern verbrannt. Anschließend strömt das Volk in die Kneipen, um den letzten Karnevalstag der Session gebührend ausklingen zu lassen.
Hat man sich vorher bei Kölsch, bützend und schunkelnd in den Armen gelegen wird es plötzlich still.
Mit der Nubbel verbrennung wird der Karneal symbolisch begraben.
Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei. Wer von der vielen Feierei noch einen dicken Kopf hat, der bekämpft seinen Kater beim traditionellen Fischessen.
Danach beginnt die vorösterliche Fastenzeit.
Karneval Karneval
ein jeder feiert seinen Traum,
erlebt ein Stückchen Fantasie,
bereut es sicher kaum.
So bin ich nun - , so wär' ich gern,
einmal im Jahr erleben.
Im Freudentaumel sich vergessen,
was kann es Schön'res geben?
von Annegret Kronenberg
Quelle Gedichte-Garten.de

Neujahr
Schau nach vorn, nicht zurück. Was nicht gut war, ändere. Was wertvoll war, entwick'le weiter. Auf jeden Fall, schau nach vorn, da liegt deine Zukunft.
Autor Annegret Kronenberg
Quelle Gedichte-Garten.de
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